1931 – der Ursprung eines Wissens, das heute wieder relevant wird
- Katrin Freitag
- Jun 4, 2025
- 3 min read
Updated: Dec 18, 2025
1931 war ein besonderes Jahr. Kein Jahr der großen Schlagzeilen, sondern eines, in dem Grundlagen sichtbar wurden. Zwei Erkenntnisse entstanden fast zeitgleich – unabhängig voneinander, und doch erstaunlich nah beieinander. Beide drehen sich um eine Frage, die bis heute nichts an Bedeutung verloren hat: In welchem Milieu kann Leben gut funktionieren?
Otto Warburg und der Blick in die Zelle
Im November 1931 erhielt Otto Heinrich Warburg den Nobelpreis für Medizin. Seine Forschung galt dem Zellstoffwechsel. Er beobachtete, wie Zellen Energie gewinnen – und was passiert, wenn sich ihre Bedingungen verändern.

Warburg stellte fest:
Zellen reagieren sensibel auf ihr Umfeld. Sinkt die Sauerstoff- versorgung, verändert sich ihr Stoffwechsel. Sie weichen auf Gärungsprozesse aus. Das innere Milieu verschiebt sich in Richtung Säure.
Warburg sprach nicht über Lebensstil oder Wohlfühl- konzepte. Er beschrieb biochemische Abläufe. Klar, präzise, nachvollziehbar.
Seine Arbeit machte deutlich, dass Gesundheit nicht erst bei Symptomen beginnt, sondern viel früher – dort, wo Zellen arbeiten.
Warburg sprach nicht über Lebensstil oder Wohlfühlkonzepte. Er beschrieb biochemische Abläufe. Klar, präzise, nachvollziehbar. Seine Arbeit machte deutlich, dass Gesundheit nicht erst bei Symptomen beginnt, sondern viel früher – dort, wo Zellen arbeiten.
Ein Satz aus seinem Umfeld wurde später oft zitiert, manchmal verkürzt, manchmal vereinfacht. Doch sein Kern bleibt interessant: Das innere Milieu entscheidet darüber, wie gut Zellen funktionieren können.
Zur gleichen Zeit: Wasser unter Strom
Im selben Jahr wurde ein physikalisches Verfahren genauer beschrieben, das Wasser nicht nur filtert, sondern strukturell verändert: die Elektrolyse.
Durch elektrischen Strom wird Wasser in zwei Fraktionen getrennt. Ein saures Wasser. Und ein basisches, antioxidatives Wasser.
Chemisch betrachtet verändert sich dabei mehr als nur der pH-Wert. Die elektrische Ladung verschiebt sich, die Struktur des Wassers ordnet sich neu. Physik und Chemie greifen ineinander.
Auch das war keine Idee aus einem Wellness-Kontext. Es war angewandte Wissenschaft. Zwei Linien, ein gemeinsamer Punkt
Was diese beiden Entwicklungen verbindet, wird erst im Rückblick sichtbar. Beide lenken den Blick weg vom Symptom – hin zu den Bedingungen, unter denen Prozesse ablaufen.
Warburg schaute auf das Milieu der Zelle. Die Elektrolyse auf die Eigenschaften von Wasser.
Beides berührt dieselbe Frage: Was unterstützt Ordnung, Energie und Regulation im Körper?
Fast hundert Jahre später
Heute leben wir in einer anderen Welt als 1931. Der Alltag ist dichter geworden. Reize sind dauerpräsent. Ernährung, Umwelt, Stress, Medikamente – vieles wirkt gleichzeitig auf den Körper ein.
Zellen arbeiten weiterhin nach denselben Prinzipien. Sie brauchen Sauerstoff.Sie brauchen Mineralien. Sie brauchen ein Milieu, in dem Prozesse fließen können.
Wasser spielt dabei eine zentrale Rolle. Nicht als Getränk im Vorbeigehen, sondern als Grundlage. Es ist Transportmedium, Lösungsmittel, Informationsträger. Jede Zelle ist davon umgeben.
Elektrolysiertes Wasser im Alltag
Elektrolysiertes Wasser greift genau hier an. Es bringt eine basische und antioxidative Qualität mit. Viele Menschen berichten, dass sie es leichter trinken, dass es bekömmlicher wirkt, dass sich der Körper schneller versorgt fühlt.
Es ersetzt keine Therapie. Es ist auch kein Versprechen. Es ist eine tägliche Entscheidung für Bedingungen, die Zellen unterstützen können.
Mich hat an diesem Thema nie die große Behauptung gereizt. Sondern die Konsequenz im Alltag. Was passiert, wenn Wasser mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wenn es nicht einfach nur da ist, sondern bewusst gewählt wird.
1931 zeigt: Viele Fragen sind nicht neu. Sie tauchen immer wieder auf – in unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlicher Sprache. Manches Wissen gerät in den Hintergrund. Und kehrt später zurück, wenn wir bereit sind, genauer hinzuschauen.




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