Was landet wirklich auf unserer Haut?
- Katrin Freitag
- Dec 21, 2025
- 2 min read
Hast du dich schon einmal gefragt, was in den Produkten steckt, die wir täglich auf Haut und Haar verteilen?
Cremes, Seren, Shampoos, Conditioner – sie begleiten uns morgens und abends ganz selbstverständlich. Wir wünschen uns glatte Haut, glänzendes Haar und ein gepflegtes Gefühl. Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Was wir auf unsere Haut geben, bleibt nicht an der Oberfläche. Viele Inhaltsstoffe gelangen über die Haut in den Körper. Andere werden beim Abwaschen Teil unseres Wasserkreislaufs. Pflege, Körper und Umwelt sind enger miteinander verbunden, als man auf den ersten Blick vermutet.
Ein Blick auf die Inhaltsstoffliste kann überraschen. Viele Begriffe wirken vertraut, weil sie seit Jahren verwendet werden. Wer beginnt, bewusster zu wählen, entscheidet sich oft für mehr Klarheit im Alltag – und für einen Umgang mit Pflege, der langfristig gut tut.
Die folgenden Beispiele geben eine Orientierung zu Stoffen, die häufig in Kosmetikprodukten vorkommen, und helfen dabei, sie auf Verpackungen einzuordnen.
Parabene – stille Konservierer im Badezimmer inhaltsstoffe in kosmetik
Parabene sorgen dafür, dass Cremes und Shampoos lange haltbar bleiben. Auf der Verpackung tauchen sie meist mit der Endung -paraben auf, zum Beispiel Methylparaben oder Propylparaben. Sie stehen im Zusammenhang mit hormonellen Prozessen. Gerade bei empfindlicher Hautpflege entscheiden sich viele Menschen daher für parabenfreie Alternativen.
Silikone – Glanz auf den ersten Blick
Silikone verleihen Haar und Haut sofortige Geschmeidigkeit. Sie legen sich wie ein feiner Film über die Oberfläche und sorgen für ein glattes Gefühl. Auf den Inhaltsstofflisten erkennt man sie an Endungen wie -icone oder -iloxane, etwa Dimethicone oder Cyclopentasiloxane. Immer mehr Pflegeprodukte setzen heute auf pflanzliche Öle und natürliche Wirkstoffe, die Haar und Haut langfristig nähren.
Duftstoffe – der Geruch macht den Unterschied
Ein angenehmer Duft gehört für viele zum Pflegeerlebnis dazu. Synthetische Duftstoffe verbergen sich häufig hinter den Begriffen Parfum oder Fragrance. Besonders polyzyklische Moschusverbindungen stehen dabei im Fokus, da sie sich im Körper anreichern können. Wer sensibel reagiert oder seine Haut bewusst pflegen möchte, findet inzwischen viele Produkte mit reduzierter oder natürlicher Beduftung.
Phthalate – geschmeidige Texturen mit Wirkung Kosmetik im Alltag
Phthalate sorgen für geschmeidige Konsistenzen und verhindern das Austrocknen von Produkten. Auf Verpackungen tauchen sie oft mit der Endung -phthalat auf oder werden als Alcohol denat. deklariert. Sie kommen häufig in Shampoos, Cremes und Stylingprodukten vor und stehen im Zusammenhang mit hormonellen Vorgängen im Körper.
Viele Hersteller bieten inzwischen Alternativen mit anderen Formulierungen an.
Diese Beispiele geben einen Einblick in die Welt der Kosmetikstoffe. Sie laden dazu ein, Pflegeprodukte bewusster auszuwählen und die eigene Routine zu hinterfragen.
Kleine Entscheidungen im Alltag können viel bewirken – für Haut, Haar und das persönliche Wohlbefinden.
Seitdem ich mich intensiver mit Wasser beschäftige, hat sich auch mein Blick auf Pflege verändert. Ich habe angefangen, Inhaltsstoffe genauer zu lesen, Naturkosmetik auszuprobieren und zu beobachten, was Haut und Haar wirklich gut tut.
Dabei wurde mir klar, dass Wasser mit unterschiedlichen Eigenschaften auch in der Pflege eine Rolle spielen kann – oft einfacher, reduzierter und selbstverständlicher, als man denkt.
Zu diesem Gedanken habe ich einen eigenen Artikel geschrieben, in dem es um Schönheit und Pflege mit Wasser geht.
Was mit Wasser für Haut und Haar möglich ist, hat viel mit Rückbesinnung zu tun – auf einfache, ursprüngliche Wege.
Katrin











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